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23.09.2014

China Customs 24 h Advanced Manifest Rule, update Xiamen

Die chinesischen Zollbehörden weiten die 24 h Advanced Manifest Rule auf Xiamen aus, konform der bereits seit Juni bestehenden Regularien für Shanghai. Beginnend mit dem 22. September 2014 tritt die Verordnung in Kraft. Das heißt, ab sofort müssen auch für Ladungen nach Xiamen die Manifestdaten mindestens 24 Stunden vor Schiffsabfahrt ab europäischem Hafen vorliegen, die Reeder werden nach und nach ein vorgezogenes Dokumentenclosing benennen. Es ist daher unumgänglich, alle sendungsrelevanten Daten nach Xiamen frühzeitig und innerhalb der Fristen vom Versender zu erhalten. Geben Sie daher bitte Ihre b/l Instruktionen für Xiamen mindestens einen Tag vor dem offiziellen closing an uns weiter.

Verspätet eingereichte Sendungsdaten können zu Mehrkosten in Form von Manifeständerungen oder Zollstrafen zu Lasten des Versenders führen. Für weitere Informationen steht Ihnen unser Export-Team gerne zur Verfügung.

http://english.customs.gov.cn/publish/portal191/tab3972/module21538/info162113.htm

01.08.2014

FCL – Situation in Rotterdam / Maasvlakte (Update)

Die Abfertigungssituation in Rotterdam hat sich weiter verschlechtert. Lange Liegezeiten, Abfertigungszeiten der Binnenschiffe von 96 Stunden und mehr sowie nun neu, drastische Maßnahmen am ECT zu Lasten der Barge-Operator haben nochmals zu einer Verschärfung der Lage beigetragen. Mit Wirkung 1.8. wurde der angekündigte Congestion Zuschlag von den Carriern/Operatorn eingeführt.

Mittlerweile sind auch die Züge betroffen, nach aktuellen Mitteilungen wurden Abfahrten teils ganz gestrichen bzw. eingehende Züge erst gar nicht abgefertigt.

Im Anhang eine Mitteilung vom Operator Contargo, welche die Problematik der Binnenschiffsabfertigung darstellt. Betroffen sind alle Operator im Verkehr von/nach Rotterdam.  Die Konsequenzen können im Export verpasste Schiffsabfahrten, im Import verspätete Abnahmen der Container sein. Die Situation in Rotterdam hat Auswirkungen bis zu den lokalen Gestellungen, wenn Binnenschiffe nicht planmäßig am jeweiligen Terminal mit vollen oder leeren Containern eintreffen.

Als Gegenmaßnahme bevorzugen wir bereits seit Monaten Abfahrten ab Antwerpen, sofern dies nach den jeweiligen Destinationen möglich ist und sich mit den Kundenwünschen hinsichtlich Closings und Transitzeiten vereinbaren lässt. Einige Schiffe wurden auch bereits von Rotterdam  auf Antwerpen als Port of Call umgeroutet (Siehe Anlage).

Wir weisen daraufhin, dass wir keine Haftung für nicht durch uns zu vertretende und eventuell entstehende Kosten aufgrund verpasster Schiffsanschlüsse, Verspätungen, Umfuhren oder Verzögerungen übernehmen können. Wir danken für Ihr Verständnis..

Anhang: CUSTOMER INFO GERMAN-ENGLISH.pdf

22.07.2014

Anhaltende Verzögerungen bei FCL-Abfertigung in Rotterdam und Hamburg

Die Probleme durch lange Abfertigungszeiten der HHLA am Burchardkai halten unvermindert an. Besonders betroffen sind nach wie vor per LKW abzufertigende Container, mit langen Wartezeiten für die Transportunternehmer. Trotz Krisengipfel der HHLA mit der Hafenwirtschaft und der Politik ist kurzfristig für die nun schon seit rund 5 Monaten bestehende Situation keine Besserung in Sicht.  Kunden der HHLA haben bereits begonnen, Ladung auf die Westhäfen umzurouten. Die LKW-Unternehmer erheben Zuschläge oder lehnen Aufträge von vorneherein ab.

Kaum ermutigender und ähnlich ist die Situation in Rotterdam , die Maasvlakte Terminals betreffend. Dort bewegen sich die Abfertigungszeiten der Binnenschiffe bei bis zu 90 Stunden. Auch hier hat sich die Situation in den letzten Monaten kaum verändert. Verpasste Ladeschlusszeiten im Export oder Detention im Import durch verspätete Bargeabfertigungen sind keine Seltenheit.Barge-Carrier wie Contaro als auch verschiedene Reedereien haben bereits Congestion-Zuschläge ab dem 1. August angekündigt.

 Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie bitte Ihre Ansprechpartner in unserem Seefracht-Export oder –Import.